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2013

Lukas Ingold
Tobias Erb

Ingenieur Architektur in der italienischen Nachkriegszeit

Ingenieur Architektur in der italienischen Nachkriegszeit

Konditioniert von der Hochkonjunktur revidierten die Ingenieurarchitekturen im Italien der 1950er und 1960er Jahre alle gültigen technologischen und typologischen Paradigmen und machen das Streben nach neuen Konzepten und Methoden zum eigentlichen Paradigma. Basis des prägenden Einflusses von Riccardo Morandi, Silvano Zorzi und Sergio Musmeci und ihrer mannigfaltigen Errungenschaften in Bautechnologie, Bauprozesses und Formfindung ist das Selbstverständnis als zugleich Forscher und Gestalter. Jedem gebauten Konstrukt liegt ein präzises intellektuelles Konstrukt zu Grunde, aus der Dichte dieser sich das Italien durchdringende ingeniöse Ideal konstruiert. Der heute selten als Architektur verstandene Brückenbau offenbart die architektonische Relevanz der Einheit von Struktur und Form.
Artikel im «werk, bauen +wohnen», November 2014